10 Years of Making Apps

Ein paar Millionen Zeilen Code

So sieht das Umsatz 2015 Projekt aus. Und die meisten Dateien bestehen nun wahrlich nicht aus nur ein paar Zeilen. Im Gegenteil …

Ein paar Millionen Zeilen Code

Liebe Umsatz Benutzer, ihr könnt aufatmen!

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Nachdem ich jetzt schon gar nicht mehr weiß, was Schlaf oder Freizeit sind – kann ich euch mitteilen, dass ich noch bis Monatsende eine Vorabversion von Umsatz Pro 2015, die unter Mac OS 10.10 (Yosemite) läuft, fertig bekommen werde.

Umsatz Webseite
Umsatz Demo (10.7-10.9) laden

Natürlich ist dies noch nicht das endgültige Programm. Aber es ist stabil, genügend getestet und so könnt ihr zumindest eure Voranmeldung – und wenn gerade dringend nötig, auch eure Erklärungen und EÜR – vorbereiten.

Mehr zu Umsatz, Apple, dem Aktualisierungs- und Anpasswahnsinn und meinem Traum von vielleicht mal drei Tagen Urlaub in ein paar Monaten gibt es übrigens ausführlich hier:

Über Umsatz 2014 und Mac OS 10.10 (Yosemite)

Und ja, das hässliche Pastell kann man abstellen :–)

FAQ zu Umsatzsteuer-Regelungen für elektronische Leistungen ab 2015

Ja, die EU (und Deutschland), die lieben Selbständige, die sich im Neuland bewegen. So sehr, dass sie sie zwar gerne melken, wo sie nur können, ihnen dafür aber im Austausch immer mehr Arbeit aufhalsen.

Erst die neuen Verbrauchervorschriften und jetzt die schwachsinnigen Umsatzsteuer-Regelungen.

Ja, der Gedanke dahinter ist nicht ganz verkehrt, soll so der Missbrauch der ganz großen ein wenig in die Schranken gewiesen werden. Banken und Mittelständler haben seit Jahren Zeit gehabt, auf SEPA umzustellen und haben schon wieder eine Verlängerung erlaubt bekommen.

Wir Deppen kriegen den Schwachsinn nebst aller Risiken mal so im Vorbeilaufen vor den Latz geknallt und haben überhaupt keinen Spielraum und keine Schonfrist.

Ich kann euch Allen nur anraten, wenn irgend möglich, sucht euch einen Payment Provider, die Prozente und die Gebühren, die da anfallen sind nicht vergleichbar mit dem Stress, der Arbeit und vor allem dem Risiko, dem ihr euch demnächst aussetzen müsst.

Ich kann FastSpring nur empfehlen. Ja, es gibt günstigere – aber im Fall der Fälle habt ihr dann ein Problem. Und vor allem habe ich noch nicht einmal eine Zahlung nicht erhalten, der Support ist gut und flott und die sind so groß, die gehen auch nicht so schnell pleite und sie sperren ich auch mal nicht einfach so das Konto.

Für wen so etwas leider nicht in Frage kommt, der findet hier eine recht gute Liste mit den wichtigsten Antworten:

FAQ zu Umsatzsteuer-Regelungen für elektronische Leistungen ab 2015

Der Grund, warum so viele Entwickler den Mac App Store wieder verlassen

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Der Grund, warum so viele Entwickler den Mac App Store wieder verlassen an einem einzigen Beispiel erklärt.

Wir dürfen keine kostenpflichtige Aktualisierungen anbieten. Wenn wir also nicht verhungern wollen und dennoch im App Store vorhanden sein wollen, dann müssen wir ein neues Programm mit einer neuen Bundle ID anlegen.

Da Mac App Store Apps in ihrem eigenen Sandkasten (Sandbox) spielen müssen, können sie auch nicht einfach so auf die Daten und Einstellungen der alten Version zugreifen. Dies bereitet natürlich auch Probleme, wenn man Kompatibilität mit Nicht-App-Store Versionen und Demo Versionen aufrecht halten will.

Allerdings kann man Ausnahmen zu diesen Sandbox-Regeln einbauen.

Dies habe ich zum Beispiel mit Umsatz Mini im App Store genau so und erfolgreich getan. Daten aus Umsatz 2013 werden in das neue Umsatz 2014 übernommen und das Programm wurde ohne Probleme zugelassen.

Da besteht ja auch keine Gefahr für den Nutzer und diese Ausnahmen sind komplett und sinnig beschränkt.

Bill 2 wurde jetzt zum zweiten Mal deswegen abgelehnt.

Das ist kompletter, unnötiger Schwachsinn. Ich habe keine Probleme mit dem Sandboxen an sich. Im Gegenteil, ich baue es – wenn möglich – auch in Nicht-App-Store Apps ein.

Allerdings habe ich keine große Hoffnungen, Bill 2 so in den Store zu bekommen. Allerdings macht es auch überhaupt keinen Sinn, es anders einzustellen. Sorry Nutzer, du hattest zwar Bill 1 aber deine Daten und Einstellungen findest du in Bill 2 nicht wieder. Sorry Nutzer, ist ja fein, dass du einer der wenigen Schlauen warst und tatsächlich auf der Entwicklerwebseite vorbeigeschaut und dir die Demo geladen hast. Deine Daten sind jetzt einfach mal so nicht vorhanden, nachdem du eine Menge Geld ausgeben hast.

Weil Apple seinen Kopf mal wieder (und seit Jahren) gewaltig im Arsch hat!

Natürlich versuche ich es weiter. Aber Bill 2 wird auch ohne Apple überleben. 40 Prozent mehr Geld für mich, bessere Funktionen für euch mit der nächsten Version und vor allem schnellere Aktualisierungen und schnellerer und besserer Support.

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Apple kann klar ohne Bare Bones, Panic und mich kleine Nummer leben. Aber so können wir auch. Wir haben das seit Jahrzehnten vorher auch hinbekommen und werden das auch wieder und zum Glück lernen manche von euch ja auch dazu und kaufen lieber wieder direkt beim Entwickler …

Bill 2 Webseite
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Bill 2 direkt von mir erwerben

Lesebefehl für heute

Es gibt viele solcher Situationen, in denen die Möglichkeit, das Internet anonym zu nutzen, essentiell ist, weil es da draußen Feinde gibt, die nicht nach zivilisierten Regeln spielen. Aus der Position eines priviligierten Männchens in Berlin mag das vielleicht schwer vorstellbar sein.

Anonymitätsdienste und asoziales Verhalten

Zur Erinnerung: MOApp Apps und Mac OS 10.10 (Yosemite)

MOApp Apps and their Mac OS 10.10 and iOS 8 Compatibility Status

Was zu befürchten war

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Ich hatte es ja befürchtet. Nun ist er da, der Mac, den ich mir seit Vorstellung des iPhone 4 gewünscht habe. Und das nach einem beschissen Sommer mit dem Finanzamt im Nacken.

Man kann ja nun wahrlich viel über Apple meckern. Aber die Hardware, die sie bauen, ist unglaublich und wenn da noch jemand daherkommt und behauptet, sie seien zu teuer, der gehört nur noch ausgelacht.

Wenn ich könnte, dann würde morgen um zehn auf dem Kurfürstendamm stehen und mir so einen iMac mit Retina Display ergattern.

So kann ich nur hoffen, dass ich Umsatz bald mal fertig bekomme und ihr bitte alle ganz schnell aktualisiert :–)

iMac Retina Webseite

Heute Abend, als Belohnung

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Heute Abend, als Belohnung, werde ich meine geliebte Schreibmaschine mit der besten Tastatur der Welt endlich mal lautlos machen. Ich freue’ mich schon drauf.

Und wenn ich demnächst Umsatz 2015 endlich fertig haben sollte, dann werde ich erst mal ein paar Tage an irgend einen abgelegenen Ort ohne Internet fahren und nur schreiben; in Stille…

Wie man sich freiwillig 1-Stern-Bewertungen einfängt

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Übrigens hat dieser (wie so viele andere) Menüeintrag nichts mit einem Programm selber zu tun, sondern die werden von OS X bei Bedarf automatisch eingefügt. Das hängt vom verwendeten System ab und vor allem, ob iCloud überhaupt verfügbar, also auf dem Mac für Daten und Dokumente aktiviert, ist.

Aber hey, wie die passende Review dieses ausgeglichenen Mitmenschen ausfallen wird, können wir uns ja alle denken. Die meisten solcher Reviews und Bewertungen kommen von genau so liebreizenden Menschen. Von hundert 1-Stern-Bewertungen hatten vielleicht fünf einen berechtigten Grund.

Muss schlimm sein, wenn man so durchs Leben geht …

Ungelegte Eier

So, da zahlen (oder wollen) also Facebook, Apple und wahrscheinlich noch so einige andere Unsummen an weibliche Angestellte, damit die sich ihre Eier abzapfen und einfrieren lassen, damit sie erst einmal Karriere machen.

Mal abgesehen von dem Kleingedruckten – schließlich würde es mich nicht wundern, wenn die Frage nach dem Eigentum da wahrscheinlich sehr kreativ von 700 Dollar/Stunde Anwälten gelöst wurde – bleibt da auch die Frage, was passiert wenn man kündigt, gefeuert wird, die Karriere doch nicht so verläuft, wie erhofft oder, was noch viel wahrscheinlicher ist, mit 35 oder 40 zwar nur noch drei Etagen Männer über sich hat aber ansonsten sich kein männliches Wesen mehr für einen und die Eier interessiert.

Intelligente, erfolgreiche Frauen im ‘bestimmten’ Alter werden von den meisten Partneragenturen nur noch in die ‘unvermittelbar’ Schublade gesteckt.

Ja, ich bin keine Frau. Ja, ich mache mir nichts aus Karrieren und wenn ich ticke, dann vollkommen anders, das ist alles schon klar. Aber muss es euch Frauen bei solchen Nachrichten nicht auch etwas anders werden?

Für das Geld, das für diesen Schwachsinn dann von Facebook und Co im Jahr ausgeben wird, da könnte man das aber doch nun wirklich anders und familien/frauenfreundlicher lösen. Die meisten Frauen haben doch nun wahrlich kein Problem damit, Familie und Karriere unter einen Hut bringen zu wollen. Allerdings werden ihnen dabei oft nur Steine in den Weg gelegt.

Gescheite (Betriebs) Kindergärten mit sinnvollen und flexiblen Zeiten, etwas mehr Flexibilität bei der Arbeitsplanung und weniger Spießrutenlaufen, wenn die Kinder mal krank sind und all diese anderen sich aufsummierenden Nervigkeiten, mit den sich die meisten berufstätigen Mütter so täglich rumschlagen müssen, sind wirklich nicht mit flüssigem Stickstoff aufwiegbar; dürften aber nun auch nicht mehr kosten, als diese zwar gelegten aber nicht genutzten Eier.

Aber so ist das, wenn nicht nur die Produkte aus Einsen, Nullen und Algorithmen bestehen, sondern der Gesunde Menschenverstand darunter begraben wird.

Da kann man nur hoffen, dass es noch ein paar Frauen und Firmen mit Resthirn sich lieber andere Länder und Firmen zum Vorbild nehmen, als dieses Schwachsinn auch noch kopieren zu müssen.

Aber was weiß ich Mann schon. Außer, dass ich Kinder einer vermeintlichen Karriere jederzeit vorziehen würde. Und das, wenn ich versuchen würde oder müsste, beides unter einen Hut zu bringen, dies garantiert nicht bei Apple, Facebook und Co tun würde.

Bei der Kirche allerdings auch nicht …

Schreiende Rohrkrepierer

Liebe Zyniker dieser Welt,

falls ihr mal wieder einen schlechten Tag haben solltet, dann schaut euch doch einfach nur mal schnell den aktuellen Kurs von Rocket und Zalando an. Und dann behauptet bitte nie wieder, es gäbe keine Gerechtigkeit.

Können mal bitte alle Deppen, die sich tatsächlich Papier von den Dieben und Ausbeutern angeschafft haben, die Hand heben, so dass ich euch ganz laut und in aller Öffentlichkeit auslachen kann?

Es gibt so viele gute Firmen, in die man investieren kann, die unterm Strich mehr abwerfen würden und die mit eigenen Ideen daher kommen und ihre Mitarbeiter und Zulieferer nicht ganz so verachtend behandeln.

Aber so ist das. Gier fressen Verstand auf …

Mein neues iPhone

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Ja. Ich konnte nicht anders. Ich musste mir ein neues iPhone anschaffen. Dabei bin ich sogar noch weiter gegangen, als all die anderen, die sich schnell noch in iPhone 5s für die kommenden Jahre geholt haben, bis bei Apple hoffentlich wieder ein wenig Vernunft Einzug hält.

Mein neues iPhone ist ein altes 4s für einen Appel und ein paar Eier. Noch bekommt man sie nämlich in neu. Auch wenn ich es nicht so mag, wie das Ur-iPhone, das man den ganzen Tag wie so einen Muggelstein in der Hand halten möchte und auch kann – es hat wenigstens noch eine gescheite Bildschirmgröße, der Akku hält, die Kamera ist in Ordnung und auch wenn so manche meckern, iOS 8 läuft erstaunlich gescheit darauf.

Mein noch älteres iPhone 4 zum Klöppeln wird die nächste Zeit noch zum Testen von iOS 7 verwendet werden können und dann kommt es in den Ruhestand. Was eine Schande ist. Es sieht noch so aus wie am ersten Tag, der Akku ist noch top und es ist ein verdammt gutes Gerät.

Aber so ist das. Für ein Smartphone ist es ja schon ein Opa. Mein neues altes – oder ist es altes neues? – iPhone 4s ist ja für die meisten auch schon komplett geschmolzener Schnee von gestern; für meine Verhältnisse reicht es so etwas von dicke.

Und wenn ihr alle ehrlich wäret, dann würde es für die allermeisten von euch auch noch für ein paar Jahre dicke reichen. Es muss sich nicht mal verbiegen, um mit den ganz neuen bei den Basics mitzuhalten. Email, iMessage, Twitter, Termine und ein paar Nachrichten – all das kann es einwandfrei und in hosentaschen- und einhandtauglich.

Und wird dies auch noch die nächsten Jahre können. Und eures so?

Der ungeliebte Sinn der Hässlichkeit

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Heute habe ich (fast) den ganzen Tag Buttons hin- und hergeschoben, nur um dann doch wieder von Vorne anzufangen.

Mit iOS 7 hat es angefangen und jetzt mit Mac OS 10.10 geht es weiter: Oberflächen werden einfacher, Ränder und Beschriftungen fallen weg. Das sieht dann alles sehr nach Braun (nein, nicht die Farbe) aus und mir gefällt das ja auch.

Allerdings hat das einen gewaltigen Nachteil: Man muss wissen, was man tut. Und seien wir mal ehrlich, vor dem Computer wissen das die Wenigsten. Drum habe ich dann, nachdem ich Ewigkeiten an der ‘neuen’ Menüleiste gesessen hatte, die ein eigenes geschriebenes Fenster mit passenden Ampelknöpfen benötigte und noch ganz viele andere Dinge, die immer ewig dauern, widerwillig die Rolle Rückwärts vollzogen.

Es gibt dann doch wieder eine klassische Menüleiste, die es gerade Neulingen viel, viel einfacher macht.

Meine Eigenkreation wäre viel schlichter gewesen, hätte frischer und edler ausgesehen und hätte dann doch ganz viele verwirrt und abgeschreckt.

Manchmal ist hässlicher dann leider doch die bessere und sinnigere Lösung …